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THEMA: Über die Kunst zu reisen ohne sich zu bewegen

Über die Kunst zu reisen ohne sich zu bewegen 4 Jahre 8 Monate her #54

Über die Kunst zu reisen, ohne sich zu bewegen oder Lile's "Blassblaue Träume"

So träumen wir an einen Ort zu gehen, den wir nie verlassen haben, doch ist die Illusion des Weges ein wunderschön zu gestaltender Traum, den ein bewusster Träumer zu geniessen weiss. Manche scheinen, des Träumens müde, den Traum zu verfluchen und Illusion wird zum Zauberwort, das sie benützen, um dem wandernden Leben in Bedingungen fernzubleiben und sich als Erwachte zu fühlen in einer schlafenden Welt (wobei dem Wachen wohl das Erwachen selbst als grösster Traum erscheint:-)
Aber nehmen wir mal an, wir wären alle Schauspieler, die vergessen haben, dass sie Rollen einnehmen und sich ganz und gar mit ihren Rollen identifizieren..was nun würde passieren, wenn plötzlich die grosse Glocke schlägt und alle aus dem Traum sozusagen "erwachen"...Das Stück wäre mit grosser Wahrscheinlichkeit zu Ende, und wir fänden uns in einer Wirklichkeit, oder aber möglicherweise in einem anderen Stück mit grösserer Bühne...Was aber wäre, wenn sich die Schauspieler nicht in den Rollen verlören und sich ihres ewigen Seins oder Nichtseins:-) voll bewusst wären, aber trotzdem die Möglichkeit des Spiels in selbsterschaffenen Bedingungen aufrechterhielten, ja es zum Teil sogar bewusst wählten, ihre wahre Identität zu vergessen, um zu wissen wie es sich anfühlt , ganz dem Spiele hingegeben, gefangen zu sein in scheinbaren Grenzen, als Individuen auch, die sich deutlich von anderen abzugrenzen scheinen..und was, wenn sie sich nicht nur als jene Schau-Spieler erführen, sondern auch als Bühne, Stück, Regisseur, Autor und Publikum, als das Spiel selbst..welch ungeheure Vielheit an Gefühlen tut sich hier auf...von unterschiedlichen Stücken auch, von Beziehungsgeflechten und zudem noch die Möglichkeit sich als Wissender, Nichtwissender , etc. gleichzeitig zu erfahren:-)und doch entspräche alles der eigenen Wahl....doch was, wenn es die, die die Wahl hätten , nicht gäbe..was , wenn Ereignisse selbst die Wesen wären, die die Schauspieler auf die Bühne des Lebens träumten,was wenn der Traum selbst Träumer und Geträumtes hervorbrächte, und Figuren bräuchte sich seiner selbst gewahr zu sein und was, wenn es niemand und nichts gäbe, das bewusst schafft ,wählt oder träumt...was wenn alles, was geschieht, einfach geschieht, nicht als Ergebnis irgendeiner Wahl, sondern als völlig reiner Ausdruck etwas Seienden, das sich selbst aus dem Nichtsein erhebt und in unendlichen Varianten erscheint, in unendlichen Bedingungen, die ebenso wie das Nichtsein dem Seienden immanent sind ...und was , wenn jeder Traum die Wirklichkeit in sich birgt und jede Wirklichkeit ein Traum wäre..und was wenn nun all diese Theorien, und noch unendliche mehr, gleichermassen Gültigkeit hätten für jene, die das Wort lieben, als Anfang einer Welt, die es hinter den Worten nicht gibt... und was wenn all diese Sinnsuchfindungsverknüpfungen Lust hätten gleichzeitig durch uns erfahren und gelebt zu werden..was , wenn allein die Idee sich in allem und aus allen Blickwinkeln heraus zu erfahren die Ursache allen Erscheinens und Erlebens ist und was , wenn die Ursache selbst ein Ergebnis der Möglichkeiten wäre , aus ihnen heraus geboren, und was wenn Schöpfer und Schöpfung nicht mehr getrennt voneinander erscheinen, noch Ursache und Wirkung, Sein und Nichtsein und was , wenn es gleichzeitig die Möglichkeit gäbe Zeit und Raum dazwischenzuschalten und einen Weg hervorzubringen, der in andere Betrachtung keiner ist..was wenn? ..und so wandern wir von Ort zu Ort, von Nichtort zu Nichtort, auf einem Weg, der ein Nichtweg ist, als Ichs, die so nicht sind, dort wo das Meer des Namenlosen die Tropfen verschlingt ..doch dort wo der Wind die Essenz des Meeres mit sanften Schwingen wieder absetzt, zu Ichs werden...und wo und wann ist das Meer und das Land, der Wind und die Tropfen..wo,und wann, wenn nicht in uns, in jedem Jetzt oder/und nirgends und nie?
♥Lile an Eden
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