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THEMA: Seelengespräche

Seelengespräche 1 Monat 3 Wochen her #159

Manchmal spreche ich mit den Seelen von Menschen, denn ihr Verstand ist nicht zu erreichen.
Ein angsterfülltes, höriges Sein hat jegliche Macht abgegeben, jeglichen Anspruch auf Wahl. Es nimmt, was es bekommt, es glaubt, was ihm gesagt wird, es tut, was ihm befohlen.
Es erkennt sich selbst schon lange nicht mehr und jeder noch so perfide induzierte Traum wird ihm zur Wirklichkeit. Sein Leid ist begrenzt. Zu betäubt, zu fremdbestimmt, und zu gewiss, dass es keine Alternative gibt. Schmerz, Abtrennung von sich selbst, Getriebenheit und Trägheit gleichermassen sind ihm zur Gewohnheit geworden. Kein Aufbäumen, kein Sich Aufrichten, kein Wille zur Freiheit, zur wahren Freiheit. Doch glaubt dieses Wesen frei zu sein, geknechtet von Angst, geblendet durch die Illusion der Gleichgerichtetheit der Mehrheit, ist seine Freiheit zum Gefängnis geschrumpft und seine Bedürfnisse haben sich der Propaganda der Mächtigen angepasst. Wehe dem, der ihnen den Traum zerstören will, wehe dem,der ihnen ihre gekannte Wirklichkeit nehmen will, wehe dem, der sie an sich selbst erinnern will. Sie haben gelernt, solche Wesen zu töten, zu denunzieren, zu ächten. Dies alles mit dem Wohlwollen der Obrigkeit, die selbst nur Puppen der Mächtigen sind, in ihrem Willen zur Macht. Wie könnten die Hörigen den Wenigen lauschen, die ihnen von einer anderen Wirklichkeit erzählen, von einer wirklichen Freiheit. Könnten sie es ertragen?
Könnten sie, die meinen, ein Abklatsch der Wirklichkeit sei ihr ganzes Sein, jenen glauben, die sie an ihre eigene Grösse erinnern, an ihre eigene Macht? Schwerlich, denn dies brächte Verantwortung mit sich, dies brächte kreatives Denken mit sich, dies brächte vieldimensionales bewusstes Erleben mit sich, von denen die meisten dieser Wesen keinen blassen Schimmer haben. Im wesentlichen werden sie gedacht, von denen, die die Wirklichkeit fragmentierten, die die Seele sezierten, von denen die schon ganze Planeten sprengten in ihrem unermesslichen Wahn zu herrschen und mit Energien spielten, vergleichbar mit kleinen Kindern mit Atomwaffen.
Jahrmillionen hat es gedauert in linearer Zeiterfahrung, dass die Erde in eine höhere Schwingung sich erheben kann, eine Schwingung die viele von uns schon auf Tara kannten. Unermesslich grosse Anstrengungen wurden und werden unternommen um die Seelenfragmente wieder in ihre Ganzheit zu bringen, damit auch Tara endlich sich weiter entwickeln kann. Den Fall, meine Lieben hat es gegeben, und es war ein grausamer Fall. Wir sind in dieses Universum praktisch hineingefallen, in diese Dichte. Nur wenige können sich erinnern. Und auch hier, auf dieser Erde wurden ganze Kontinente vernichtet, aus immer denselben Gründen: masslose Arroganz, fehlende Demut, grenzenlose Habgier und der Wille zu herrschen.
Die Nebel werden weichen, Grenzen sich öffnen, die Schleier fallen. Altes, neues Land wird sich erheben und unsere Verbindung zu Tara wiederhergestellt. Manche von uns werden sich in einer Wirklichkeit finden, die für andere, noch Tausende von Jahren in der Zukunft liegt.
Ich habe immer gewünscht, dass die Menschheit als ganzes sich erhebt, sich erinnert, den Bewusstseinssprung vollzieht und ich habe immer gewünscht, dass der Prozess sanft vonstatten geht..
Das Erwachen aus diesem Traum des Getrenntseins, diesem Traum der Beschränkung, diesem Traum der gedachten Grenzen.
Und nun finden wir uns in einer Zeit der gedachten Gefühle, der isolierten Ängste, der betäubten Sinne. Der Verstand, als König auf den Thron gesetzt, ist ver-rückt geworden.
Ein Irrer regiert die Welt. Seiner eigenen Logik beraubt, taumelt er , bäumt sich auf , taumelt wieder und wird angesichts der kommenden Herausforderungen fallen. Dann, erst dann, in der völligen Kapitulation wird er dem Herz die Hand reichen und ihm in Folge dienen. Dieser Herzgeist wird es sein, der uns zu neuen Ufern führt, zu Inseln der Glückseligkeit.
Es warten Erlebnis-und Erkenntniskaskaden darauf, von uns erlebt und erkannt zu sein. Unser Weg in unsere eigene Integrität, in unsere gelebte Vielfalt, in die gefühlte Einheit ist unausweichlich.
Manchmal spreche ich mit den Seelen von Menschen und singe die Lieder vergessener Heimat. Und manchmal seh ich ein Augenpaar, noch halb verschlafen, doch offen und staunend, und ich sehe den Funken der Erkenntnis darin.♥
Text und Bild: Lile an Eden, 3.10. 2020
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