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THEMA: Über die Verantwortung der "Erwachten"

Über die Verantwortung der "Erwachten" 2 Monate 2 Wochen her #129

ÜBER DIE VERANTWORTUNG DER ERWACHTEN

Ich möchte diesen Text mit einer Karte aus meinem Buch des Lebens beginnen, die da heisst:

"Die Seiltänzerin."

"Du bist ein Wanderer zwischen den Welten, Brücke auch
und so wanderst du den schmalen Grat an der Grenze entlang.
Ohne Netz, der Abgrund scheint nahe.
Was für die meisten Menschen Realität zu sein scheint,
kann niemals ein Maßstab für dich sein.
Geh’ nicht zurück in die Falle des Verstandes,
oder der so genannten 3D Realität.
Der Grad deiner Sicherheit entspricht dem Grad des Vertrauens in dich selbst, und in das was du fühlst.
Sei dir der Einheit und der Ewigkeit im Ganzen bewusst.
Du versuchst ständig das Gleichgewicht zu finden,
zwischen dem Geistigen und dem Körperlichen,
der Wahrnehmung der physischen Sinne und deiner inneren
Stimme, zwischen deinen Bedürfnissen und den Bedürfnissen
anderer. Du fürchtest andere zu verletzen, wenn du dich selbst geschehen lässt. Du tendierst zu Kompromissen, doch bist du nicht fähig mit Kompromissen glücklich zu werden, weil du deine innerste Wahrheit ganz ausdrücken willst
.
So fühlst du dich manchmal wie eine Seiltänzerin,
die auf einer dünnen Schnur tanzt, hoch oben ohne Netz.
Gewissermaßen scheint es dein Schicksal zu sein,
da du eine sehr ausgeprägte Fähigkeit zur Integration besitzst
und dir ein tiefes Streben nach Harmonie und Gleichgewicht
eigen ist, doch ist es sehr wichtig, wie du dich dabei fühlst.
Erlebst du es als Tanz durchs Leben, den du in vollen Zügen
genießt, oder ist es mit einem ängstlichen Dahinstolpern
vergleichbar, vorsichtig tastend, unsicher und jeden Moment
fürchtend in den Abgrund zu stürzen?
Du gewöhntest dich daran, dich zu verstecken,
hinter Masken und Schleiern zu verbergen,
doch wenn du deine Schleier fühlst, fühlst du dich unsicher.

Der Zeitpunkt scheint gekommen,
deine Schleier und Masken abzuwerfen,
und das zu sein, was du bist.
Lebe deine Wahrheit in jedem Moment, und wisse,
dass deine Wahrheit ein Geschenk für diese Welt ist,
auch wenn sie für manche Menschen
fremd oder schmerzhaft scheint
.
Du bist ein Pionier, ein wahrer Tänzer zwischen den Welten,
und nur wenn du deine Wahrheit präsentierst, kann sie auch
mit dem «Wahren» in anderen in Resonanz gehen,
und diese hervorbringen.
Du bist ein lebendiger Weckruf,
doch wann und inwieweit die Menschen noch schlafen wollen,
oder bereit sind aufzuwachen, ist nichts,
worum du dich kümmern müsstest.
Du kümmere dich um dich selbst und repräsentiere das,
was du bist mit dem Mut eines Löwen, der himmlischen Magie, der Unschuld und dem Vertrauen eines Neugeborenen und mit der Ästhetik einer Seiltänzerin.
Fühle die Sicherheit eines Elefanten, der die Erde berührt,
und die zarte Leichtigkeit eines Schmetterlings gleichzeitig.
Lass dein Herz dein Seil sein, deinen Boden und dein Netz
und du wirst strahlend und sicher durch’ s Leben gehen.
Du bist voller Wunder, vergiss das nie!"- (Ende des Kartentexts aus dem Buch des Lebens)
Wenn Du dich davon angesprochen fühlst, dann lies bitte weiter, denn ich möchte speziell zum Thema Verantwortung ein paar wesenslichte Sätze hinzufügen.

Ich weiß, dass es viele unter uns gibt, die es zuweilen müde sind, die gefühlte Verantwortung eines erweiterten Horizonts zu tragen. Sei es in der Partnerschaft, in der Familie, mit Freunden und Bekannten. Wir haben Mitgefühl gelernt, Frieden gewählt und unser Wille ist Liebe. Zuweilen haben wir das Gefühl, dass alle um uns herum offen ihre Programme, ihre Aggressionen, ihre vermeintlichen Schwächen ausagieren, ohne Rücksicht auf Verluste, und wir -ja wir verstehen sehr oft und schweigen. Wir versuchen auf jede erdenkliche Weise zu helfen, den Frieden wiederherzustellen, den "anderen" etwas bewusst zu machen., von dem wir zu wissen meinen, dass es ihm hilft. Bei all diesen Be"müh"ungen, stellt sich zuweilen, solange wir die Verantwortung für das, was wir sind, und das was wir uns gerufen fühlen, hier auf Erden zu verkörpern, nicht vollinhaltlich bereit sind zu tragen, Müdigkeit, Frustration und im schlimmsten Fall sogar das Gefühl ein, "Opfer"zu sein, so nach dem Motto: "Dazu verdammt wach zu sein in einer schlafenden Welt. " Und wir sehnen uns danach, auch "schwach" sein zu dürfen, verstanden zu sein, in dem zeitweiligen Dilemma, zu wissen und dennoch nicht ganz zu vertrauen, Sonne zu sein und dennoch sich danach zu sehnen, in der Ver-Zweiflung zwischen dem Bewusstsein ein vieldimensionales Wesen zu sein, und gleichermassen sich zuweilen wie ein Kind zu fühlen, oder eben ein verletztes, oft unverstandenes Menschenkind, das sich nach bedingungsloser Liebe und Mitgefühl sehnt, die es selbst scheinbar nur allzu bereit ist, allzeit zu verströmen. Das "Helfergen" scheint uns angeboren, und auch in teils als äusserst kritisch erfahrenen "Transformationsmomenten" macht uns eine innere Stimme glauben, dass wir dennoch noch mehr Kraft haben, als die meisten anderen und richten uns wieder auf, um zu helfen, um da zu sein etc....Soweit, so gut. Wenn wir dieses Verhalten vollkommen als Tatsache akzeptieren würden, würden wir uns vielleicht ein wenig einsam fühlen, doch würden wir daran nicht ver-zweifeln. Doch immer wieder nagt der Zweifel an uns, was unser Verhalten betrifft und fast bin ich versucht zu sagen: Zurecht!
Es geht nicht nur um das Verhalten selbst, es geht auch um die Einstellungsmuster dahinter. Wie oft geschieht es, dass wir uns bewusst und unbewusst verbiegen, verleugnen auch, uns "kleiner "machen, nur um dem(n) anderen das Gefühl zu vermitteln, dass wir für sie da wären, dass wir uns im selben "Erfahrungsraum" befänden.
Wir verleugnen unsere Autorität, weil wir zuweilen instinktiv wissen, oder zu wissen meinen, dass Scham und Stolz im anderen es nicht erlaubten, die zu vermittelnde Information anzunehmen, sobald er das Gefühl hat, man stelle sich "über" die Situation und so "über" ihn. Und so beginnen wir zuweilen unser Gewahrsein, unsere Wahrheit und unsere Wirklichkeit zu modifizieren, anzupassen, um dem zu entsprechen, von dem wir meinen, der andere könnte es nehmen. Wie oft beginnen wir sogar den Ausdruck unserer Gefühle zu modifizieren, damit sie jene "Farbe"annehmen, von der wir meinen, der andere bräuchte sie, bzw könnte die Essenz nur in dieser Färbung aufnehmen.
Solange wir der Liebe in uns, der Weisheit, der Intuition und dem Mitgefühl, nicht vollständig vertrauen, Angtst haben zu verletzen oder zu verlieren, und beginnen die Winde zu vermessen, unseren Selbstausdruck zu modifizieren, UM...irgendetwas zu erreichen(sei es auch die Heilung eines anderen) , verleugnen wir uns in gewisser Weise selbst und diese "Verleugnung" kostet so unendlich viel Kraft. Aus der gefühlten Erschöpfung heraus, wo wir uns selbst zuweilen be-fremden, tauchen dann oben genannte Gedanken auf: "Warum können alle anderen so sein, wie sie sind, (ohne Rücksicht auf Kollateralschäden sozusagen) und warum kann bzw wähle ich es nicht. Die Antwort ist einfach: Du kannst(wenn du bereit bist alle Re-aktionen darauf anzunehmen), und die Wahl gewisse "Programme"(Scham, Stolz, Schuld, Rache etc) nicht zu deiner Handlungsgrundlage zu machen hast du getroffen und triffst du immer wieder, sobald du dich selbst und deine Wahrheit anerkennst. Im übrigen kannst auch Du nie etwas anderes sein als du bist;-).Die Frage ist nur, womit du dich gerade identifizierst
In dem Moment wo du dich unverstanden fühlst, einsam wie eine Sonne, und Antworten(bzw Re-aktionen wie Verständnis, Liebe, Mitgefühl im Aussen SUCHST, bist du weit davon entfernt dir selbst Antwort zu sein und ebenso weit davon entfernt, die Bereitschaft zu übernehmen, die Verantwortung zu tragen, für das, was und vorallem WIE DU bist.
Im gefühlten Mangel hältst du es für Selbstliebe, von anderen Rücksicht, Verständnis, Mitgefühl und Liebe in der Frequenz zu fordern, die du fühlst und fühlen willst. Es wäre ähnlich sinnlos von einem Gelähmten zu fordern, den Himalaya zu besteigen. Sehr wohl gibt es Menschen, Wesen , die dazu in der Lage sind, doch im gefühlten Mangel begibt man sich meist in eine gedachte Abhängigkeit von Wesen, die eigentlich unserer Hilfe bedürfen, bzw beginnt man Blumen in der Wüste zu suchen. Ich glaube, ihr fühlt, was ich meine. Auf jeden Fall hat dieses Vorgehen nichts mit Selbstliebe zu tun, eher mit dem verzwei-felten Versuch das eigenen "Unerlöste", und die eigene Nichtbereitschaft Verantwortung zu übernehmen, zu schützen.
Viele von uns machen dies auch, in Wissen um die ihnen eigene Unschuld und Zartheit des Wesens, denen sie auf diese Weise Ausdruck zu verleihen versuchen.
All jenen sei gesagt, dass , sobald sie bereit sind, jene Verantwortung voll und ganz zu übernehmen, ohne Ressentiments, die Frucht davon EINFACHHEIT sein wird, und gelebte Weichheit, Zartheit und Hingabe(denen enorme Kraft innewohnt), anstelle von "Ohnmachtsanfällen" und Erschöpfungszuständen.
Die eigene Wahrheit zu LEBEN, in Güte und Mitgefühl, kostet keine Kraft. Sich abhängig zu machen von Menschen, die im gegenwärtigen Zustand gar nicht in der Lage sind, das Gewünschte zu erfüllen, kostet Kraft. So geartete unerfüllte Erwartungen kosten Kraft.
Und was deine Liebe betrifft, die du zuweilen meinst "einfärben "zu müssen:
Vertraue der Liebe, die du bist, sei dir deines Alignments gewahr,deines Focus, deiner Determination. Die Liebe, die du bist, kann in allen Farben leuchten, ohne dein Zutun, ohne etwas zu manipulieren oder zu forcieren. Sei dir gewiss, dass jeder genau jene Farbe in ihr fühlen wird, die er aufzunehmen willens oder fähig ist.Und du kannst wesentlich effizienter für andere da sein, und ihnen helfen, wenn Du selbst DA bist und dich nicht mit Selbstverleugnung schwächst.
So: Sei wahr, sei klar, und drücke diese deine Wahrheit aus. Sei einfach, der Rest ergibt sich von SELBST. Wende dich deiner innersten Quelle zu und lebe deine Wahrheit.
Vertraue dem, was du bist, Vertraue dir und wisse, dass alles , alles, was du bist, zum Wohle aller gereicht, weil dein Wille Liebe IST.
Und: Du bist ALLEIN, doch niemals allein.
In Liebe
Lile an Eden, www.artvisionweb.com
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