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THEMA: Samhain 2018- Gedanken zur Zeitqualität

Samhain 2018- Gedanken zur Zeitqualität 6 Monate 3 Wochen her #114

SAMHAIN 2018
Ein paar Gedanken zur Zeitqualität
Ähnlich wie die Natur sich zurzeit in all ihren "Gewalten" offenbart, so finden auch im Innern vieler von uns Menschen zurzeit Erdbeben, Vulkane, Stürme, Temperaturschwankungen etc statt...
Unbenannte Traurigkeiten wechseln sich ab mit einem Beben des Herzens, das zuweilen den ganzen Körper erzittern lässt, ein plötzliches Brennen, gefolgt von eisigem Frost, tiefe Müdigkeit, gefolgt von einem ebenso tiefen Willen aufzustehen, gefühlte Geborgenheit, Verlustängste, ein tiefes Sehnen nach Frieden, das zuweilen sich sogar als Todessehnsucht offenbart, getragen von der Unfähigkeit des Verstandes, das von ihm Gesehene aus seinem bekannten Repertoire heraus zu verändern. Alles scheint im Umbruch, die Veränderung ist mehr als gewünscht, doch die Vision des "Weges", ebenso wie ein stetiges Bild einer Zukunft sind nicht greifbar. Stimmungen wechseln in rasender Abfolge. Nichts scheint fest. Die Realität erscheint zunehmend wie ein Meer an auf-und abwogenden Möglichkeiten, deren Manifestation von unserer Aufmerksamkeit abzuhängen scheint. Der Fokus ist selbst für jene, deren Wesen schon längst auf Liebe ausgerichtet ist, zuweilen schwer zu halten. Schwere Stürme, geistige Nebel, eine Flut von Informationen zerstreuen den Blick.
Manche fühlen sich in ihrer menschlichen Körperlichkeit gefangen, in dem Sinne, dass es ihnen schwer möglich scheint, diesen Körper willentlich zu verlassen, bzw sich auf höhere Ebenen ihres Seins einzustimmen. Kommunikationen, die aus dem irdischen Raum hinausreichen, scheinen geblockt. Selbst Menschen, die seit vielen Jahren durch Dimensionen reisen, sprechen von einer Dichte, die es ihnen kaum möglich macht, zu reisen, bzw mit höherfrequenten Wesen Kontakt aufzunehmen.
Wir scheinen an einem entscheidenden Punkt angekommen zu sein, wo wir tatsächlich gerufen sind, neue Pfade zu beschreiten, die ich als Pfade kaum zu beschreiben wage. Vielmehr ist es eine Er-Innerung, eine tiefe Gewissheit, die es uns erlaubt, in jedem Moment uns wieder und wieder auf die Liebe auszurichten, sie in unseren Taten als Handlungsgrundlage zu wählen. Das alte Konzept des sogenannten Wissens, das sich aus der Rationalität ergibt und sogar aus einem höheren Bewusstsein, scheint bei allem, was sich in der Erscheinungswelt zeigt, obsolet.
Es gibt hier nichts Konkretes zu wissen. Mehr noch , der Anspruch zu wissen, scheint uns von dem fortzuführen, was in uns danach schreit, entwickelt zu sein. Das alte System ist überholt, wird nicht mehr von der geistigen Welt getragen. Die Erde selbst, in den kosmischen Kreislauf eingebunden, wandelt sich, entwickelt sich, erhöht ihre Frequenz. Diese neue Erde bietet uns völlig andere Parameter, um nicht zu sagen, kann uns nur weiter als Lebensraum dienen, so wir bereit sind, uns ebenfalls zu entwickeln und unserer Ganzheit als Kosmische Wesen in einem menschlichen Ausdruck gewahr zu sein.
Der "Übergang" scheint schmerzhaft, ist zuweilen angstbesetzt, und doch ist er eigentlich Anlass zu grösster Freude. Mitgefühl und Liebe werden die alte Illusion der Trennung in sich auflösen und der Mensch ist gerufen als Geburtshelfer zu fungieren, was im Wesentlichen bedeutet, das er sich selbst als ganzes neu gebiert. Der Geburtskanal ist dunkel, von einer Enge geprägt, so wie die herkömmliche Geburt eines Menschenkindes.
Es ist die Offenheit und das fast kindliche Vertrauen(so man sich selbst nicht schon als Schöpfer und Schöpfung gleichermassen erkannt hat) und die Kapitulation des Verstandes, die uns helfen, diese Zeit nicht nur zu überstehen, sondern sie willkommen zu heissen.
Je mehr wir der Angst folgen und uns an alte Systeme klammern, desto mehr werden wir das Gefühl haben, dass der Boden uns unter den Füssen weggezogen wird. Und selbst diese Erfahrung kann eine durchaus erfreuliche sein, da es uns nötigt Flügel zu entwickeln, die uns aus der bekannten Art uns zu bewegen erheben. Gleichnishaft sind es nicht unsere Füsse, die diesen Übergang vollziehen, es ist das uns innewohnende Bewusstsein, das sich erhebt und den Verstand von seinem eingebildeten Thron stürzen wird. Und je eher wir den Verstand an dem ihm gemässen Platz stellen, der nur als Botschafter oder Diener eines liebenden Bewusstseins zu beschreiben ist, werden wir uns tatsächlich in einer friedvolleren, leuchtenden Welt erkennen.
Es ist nicht wesentlich, dass jeder einzelne, all seine Reaktionsmuster in sich erkennt, und auflöst, es ist nicht wesentlich, dass jeder einzelne die Ursachen erkennt, die diese Welt in ein "Schlachtfeld" verwandelten. Es genügt wenn ein Bruchteil der Menschen sich in vollem Bewusstsein der Liebe zuwenden und diese bewusst leben!!! Dies allein wird genügen eine Resonanz zu erzeugen in jedem einzelnen, ein tiefes Sehnen, das jeden Hass, jede Gier verunmöglicht. Es ist nicht mehr die Zeit an bestehenden Strukturen herumzudoktern, es ist die Zeit die Welt aus ihren "Angeln" zu erheben. Denn dies ist das, was passiert. Es ist keine Revolution im Sinne eines Dagegen Seins, eines Krieges. Es ist eine Revolution des bewussten Seins, die eine neue Erlebniswelt gestalten wird. Diese Revolution wird von all jenen getragen, die in der Lage sind, sich aus der Gefangenschaft alter Mythen zu befreien, die bis jetzt als Grundpfeiler unser sogenannten "Realität" dienten. Das Herz, das Bewusstsein wird der König eines neuen "Reiches" sein. Ein ganzheitliches Wahrnehmen, mit neu zu entdeckenden Sinnen erwartet uns. Die Türen sind weit offen. Das Reich wird manifest, in dem Moment, in dem wir die Prinzipien Liebe, Mitgefühl, Güte etc in und durch uns manifestieren. Wir sind die Träger dieses Reiches, wir sind der Boden dieses Reiches, wir sind die Boten und die Bewohner. Wir verleihen ihm durch unser bewusstes Sein die Macht zu sein. Wir verleihen ihm die Wirklichkeit, in dem wir selbst uns für wirklich halten, als das was wir sind, indem wir aufhören uns als im Mangel zu erfahren, indem wir aufhören Paradigmen entsprechen zu wollen, die uns uns selbst entfremden. Wir sind nicht geboren, um als Ware gehandelt zu werden. Wir sind nicht geboren, falschen Götzenbildern zu entsprechen. Wir sind nicht geboren, durch Leistung unsere Existenz zu sichern. Wir sind geboren, um frei zu sein, um zu schöpfen, um uns an unserem Sein zu erfreuen und in Einklang mit Mutter Erde unser Potenzial zum Wohle aller einzusetzen.
Das ist die Wirklichkeit, die durch uns gelebt werden will. Dies ist der Ruf sich zu er-Innern und den gefühlten Himmel des Inneren auf Erden zu manifestieren. Wir sind Kinder des Lichts und der Liebe. Lasst es uns endlich akzeptieren, dass wir mehr sind, als wir zu wissen meinen und lasst uns dem Gefühlten, und doch vom Verstand nicht Gewussten, in uns vertrauen und einander begegnen in einem Geist, der in vielen Facetten sich ausdrückt.
In Liebe Lile an Eden, www.artvisionweb.com
PS: Und für solche, die es poetisch lieben ein Gedicht zu Samhain:

Nebel weichen
langsam schleichen
Erinnerungen nach
gerinnen zu Tropfen
in flacher Hand
fallen erdwärts,
funkelnde Diamanten
am Teppich
gewobener Träume
zu erwerden bereit
manche verstummt.
Stille um dich,in dir
Dich wiegen
im Herzschlag der Erde
Mutter der Zyklen
Sterben und Werden
Erinnerungen aufnehmen,
die du mitnehmen willst
auf deine Reise.
Die anderen
tief im Bauch
der Erde vergraben
und unter den Teppich
der Träume fallen lassen
Ahnen spüren
die dich begleiten
diesseits und jenseits
des Flusses
Zwischen den Welten wandern
wohin es dir beliebt
Wesen sehen
und sie einladen,
dich zu begleiten
da und dort
Dort zu Da machen
und Da zu Dort
In stillem Willen
weitergehen
Erinnerungen
wie Diamanten
in säender Hand
Den Übergang feiern
ins neue Jahr
ins neue Leben
(c) Lile an Eden
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