Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
Blogs von Lile an Eden
  • Seite:
  • 1

THEMA: Von der Liebe und dem eingesperrten Drachen

Von der Liebe und dem eingesperrten Drachen 1 Jahr 9 Monate her #105

I) Etwas Bestimmtes von einem geliebten Menschen zu erwarten, haben zu wollen, hat meist mehr mit Bedürfnisbefriedigungsprogrammen zu tun, als mit Liebe für diesen Menschen. Aus einem Mangelbewusstsein heraus filetieren wir den Menschen gewissermassen nach erwünschten und unerwünschten Eigenschaften, Verhaltensweisen etc etc.
und beschränken unsere sogenannte Liebe auf die vermeintlich unsere Bedürfnisse erfüllenden Qualitäten dieses Menschen. Wir beschränken und filetieren nicht nur die Liebe, sondern den Menschen und ursprünglich uns selbst.
Wir reduzieren uns auf den Mangel, auf Bedürftigkeit, suchen das Ungeheilte in uns zu schützen und verhindern so, uns in der uns eigenen Fülle wahrzunehmen.
Wie fühlst du dich, wenn du quasi partiell geliebt wirst? Fühlst du dich betroffen, gesehen, geachtet, wertgeschätzt, geehrt oder fühlst du dich vielmehr wie ein Platzhalter, der einzg dazu dient, die Bedürfnisse eines anderen zu erfüllen, bzw seinen Erwartungen zu entsprechen?
Fühlst du einen Zugzwang so und nicht anders zu sein, um liebenswert zu sein bzw würdig geliebt zu werden?

Einen Menschen zu lieben ist kein kopfkontrolliertes Ereignis.
Es ist ein Erkennen, das von dir Besitz ergreift, eine Gewissheit, die weit über jegliches Mangelbewusstsein hinausreicht und mehr als alles ist dieses Ergriffensein das Ende eines Wollens, das sich aus gedachtem Mangel erwird.
Ähnlich verhält es sich mit dem Vertrauen. Dein Vertrauen in das Leben ist dasselbe Vertrauen, das du für dich selbst hast. Vertraust du dir so vollständig, dass du fähig bist, das Leben als Ganzes als Geschenk anzunehmen und alles, was dir sozusagen "passiert" als dem Ruf deiner Seele nach Verwirklichung gemäss, wahrzunehmen?
Bist du dir bewusst dass du dein so und nicht anderes Er-Leben aus dem Namenlosen hervorrufst, weil du so und nicht anders bist? Jede Seele will sich vollenden, und ist vollendet zugleich, deine Selbst-Realisation ist ihre Verwirklichung. Dein erfahrenes Werden ihr Sein.

Da sind Menschen, Wesen, Ereignisse, die du zu dir rufst, um dich bewusst in deiner Gesamtheit zu erfahren, im Licht und im Dunkel und weit darüber hinaus dort-wo Licht und Dunkel als Gegensatzpaar nur mehr eine verblasste Erinnerung ist. Doch solange du das Ungeheilte in dir zu schützen trachtest, in dem du dich selbst belügst und anderen die Schuld an deinem Unglück gibst, ja solange du an Schuld glaubst, oder gar daran dass es das Leben nicht gut mit dir meint, wird sich das in dir nicht verwirklichen, das mehr als alles dafür lebt verwirklicht zu sein: Die Liebe, die Du bist! Die Fülle, die Freude, die Magie, die das Werk der Selbst-Verwirklichung im Leben durch das Leben vollbringt.

So ..sei offen und schütze dich nicht vor der Liebe..sie ist da, in dir, um dich, du bist Liebe und sobald du dich ihr ergibst, dich selbst ganz annimmst, wird dein altes Er-Leben zerfallen wie Asche und du wirst auferstehen aus der alten Asche und neu sein. Die Welt von deinen inneren Zwängen befreit wird, wird neu sein für dich und du wirst dich finden in einem Land, dessen Schönheit in deiner eigenen Wahrnehmung sich gründet und in der Tatsache dass DU Liebe bist.

II) Der eingesperrte Drache
Gestern sah ich in der Burg Loket(Tschechien) einen Drachen im Verlies der Burg. (Fotos anbei)
Der Anblick berührte mich. Der Drachen sah so lebensecht aus und seine Gefangenschaft erschütterte mich. Menschen hatten ihm Münzen zugeworfen, wahrscheinlich um die alte Legende des Drachen als Hüter eines Schatzes zu bedienen. Stockwerk um Stockwerk führte den Besucher auf den Turm, höher und höher, während der Drache immer kleiner wurde...
Das Bild stand für mich auch für den Zustand der Menschheit. Der Drache, die reine Lebenskraft wird eingesperrt in Verliesen, im Unterbewusstsein, in die Unterwelt verbannt sozusagen, Mauern drum rum gebaut, ja ganze Festungen, und er bleibt in den unteren Zentren gefangen. Wann wird mensch verstehen, dass der Drache sich nicht von materiellem Besitz nährt, noch befrieden lässt und dass der Schatz, den er hütet das uns noch Unbekannte ist, das nichts anderes will als von uns erkannt und gelebt zu sein. Solange wir den Drachen bannen, bannen wir uns selbst, schneiden wir uns vom Leben ab. Die Furcht vor dem Drachen, ist die Furcht vor dem Leben, die Furcht vor uns selbst. Free the dragon inside and set yourself free to consciously be..LOVE....
(c)Lile an Eden♥
www.artvisionweb.com
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
  • Seite:
  • 1
Ladezeit der Seite: 0.117 Sekunden