Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
Blogs von Lile an Eden
  • Seite:
  • 1

THEMA: Dein Weg zurück zu Dir

Dein Weg zurück zu Dir 2 Jahre 1 Monat her #101

DER WEG ZURÜCK ZU DIR

Der Weg zurück zu Dir ist kein Weg, den Füsse beschreiten könnten. Mehr noch, das Ziel der Reise liegt weder in der Vergangenheit, noch in der Zukunft, sondern in der Zeitlosigkeit des ewigen Jetzt, obwohl das Wort "zurück" impliziert, dass es da einen Ort und/ oder eine Zeit gäbe, in der du dich verlassen hast. Die gute Botschaft ist: Du kannst dich nicht verlassen, niemals nie nicht;-) Du kannst nur, dich mit einer deiner Erscheinungsformen in Zeit und Raum identifizierend, vergessen, dass Du vollkommen bist...und in all deiner Vollkommenheit es wählst, dich als unvollkommen zu erfahren, bzw innerhalb scheinbarer Grenzen, die in erster Linie deiner Vor-Stellung entspringen bzw einem kollektivem Konsens über die Wirklichkeit der dich (scheinbar) umgebenden Realität. Selbst die Phrase "dich umgebend" ist nur gültig, solange du dich mit dem Raum identifizierst, den dein physischer Körper einzunehmen scheint.

Bei erweitertem Gewahrsein deiner selbst, verlagert sich die dich scheinbar umgebende Welt IN dich und du bist es, der den Realitätsrahmen festlegt, in dem du sie wahrnimmst. Mit diesem Realitätsrahmen schaffst du dir gewissermassen einen Spielplatz, ein Wahrnehmungsfeld und eine zu erfahrende Identität. Ein bisschen vergleichbar mit Schauspielern, die für ein bestimmtes Stück gewisse Rollen einnehmen, nur mit dem Unterschied, dass die meisten von uns vergessen haben, dass sie (in dieser Analogie)Schauspielersind. Niemals würde ein Schauspieler das Stück für sein ganzes leben halten, oder die jeweilige Bühne für die ganze Welt.

Ebenfalls im Kontrast zum herkömmlichen Schauspieler, der meist nur eine Rolle zur selben Zeit spielt, manchmal auch 2 oder 3, spielst du, wenn du so willst, unendlich viele Rollen gleichzeitig, auch wenn unser Hirn, gemäss seiner momentanen Kapazität all diese rollen hintereinanderschaltet, sofern sie ihm überhaupt zugänglich sind. Alle "Rollen"und ich sage bewusst ALLE, sind von dir gewählt, auch wenn du dich zuweilen mit besten Willen nicht daran erinnern kannst, warum du so eine "schwachsinnige" tragische, leidvolle etc Rolle wählen konntest. Sei dir gewiss, du hast sie gewählt und das in vollkommener Weisheit!

Nicht um dich zu bestrafen, nicht um dich zu erziehen, sondern schlichtweg um der Erfahrung willen. Nun könntest du fragen, WER ist so wahnsinnig, die Rolle eines Mörders zu wählen, oder gleichermassen die Rolle des Opfers etc etc...Was deinem Momentbegreifen als Wahnsinn scheint, ist dem Bewusstsein, das DU bist, möglicherweise ungetrübte, pure Freude, ohne Wertung zwischen gut und böse, zwischen Glück=angenehm, Schmerz=unangenehm.
Doch sobald dieses Bewusstsein in Bedingungen erscheint, bzw sich in seiner Schöpfung erfährt und diese Schöpfung dem Kausalitätsprinzip unterliegt, wirst du innerhalb dieser Schöpfung die Konsequenzen deiner Taten, deiner inneren Einstellung, deiner Glaubenshaltungen ernten. Das sogenannte Karma ist nichts anderes als die Ernte, vollkommen unemotional und ohne irgendeine Beteiligung einer richterlich urteilenden Instanz.

Um hier auch die Sonderfälle anzusprechen. Es gibt Inkarnationen, bzw inkarnierte Wesenheiten, die hochbewusste Schöpfer sind und in einer Zivilisation inkarnieren, nicht weil es ihnen irgendein Gesetz von Ursache und Wirkung gebietet, sondern weil sie es wählen in dieser Zeit, an diesem Ortzu sein, dem Fluss der, (im übrigen wohlorchestrierten)Bewusstseinsentwicklung dienend, hauptsächlich aus dem Grund, die Schauspieler, die sich in ihren Rollen verloren haben, wieder an sich selbst zu erinnern, wieder oder erstmals...Du kannst es dir aussuchen...in der Zeitlosigkeit spielt es keine Rolle.
Auch jenen mag, so kann es dem menschlichen Betrachter scheinen, unendlicher Schmerz widerfahren, und man könnte sich fragen, wie geartet das Bewusstsein eines solchen Wesens sein muss, dass es freiwillig solchen Schmerz auf sich nimmt. Ein solches Wesen ist weder masochistisch, noch erntet es, was es einstmals säte...Es ist reine Liebe und sich dessen vollkommen bewusst. Wenn es dessen unbewusst ist, so wählt es bewusst unbewusst zu sein, um auf diesem Weg unendliches Verstehen und Mitgefühl zu entwickeln für jene Wesen, die im "Bild" gefangen sind. Es wird jede Erfahrung zutiefst willkommen heissen, die in ihm und anderen ein unmittelbares Erleben, Gewahrsein und Gewissheit Liebe zu sein lebendigt.

Du magst dich nun fragen, wieso ein Bewusstsein, dem es gleich-gültig ist ob es Freude oder Leid erfährt, soviel Aufhebens um Liebe macht. Die Antwort ist einfach..Liebe ist die einzige Kraft, die in der Lage ist, es sich selbst als eins erfahrbar zu machen, in all seinen "Abenteuern" in imaginierten Bedingungen. Ohne Liebe gibt es weder Sinn, noch Selbst. ...nur unzusammenhängende getrennt scheinene Fragmente von Erfahrungen, Multiversen eines schizoiden Geistes, die in keinerlei bewussten Zusammenhang mit einander stehen...und doch ist auf nahezu ominöse Weise alles mit allem verbunden, mehr noch..da ist nur ein Selbst, das sich in unendlichen Versionen ausdrückt, erfährt, erscheint...Es gibt auch kein besser, weiter, höher.

Alles, was lebt, was ist ..ist Ausdruck dieses einen Selbsts, das im Spiegel des Minds erscheint. Durchdringst du den Spiegel ist da nur ein Selbst und ich und du verlieren sich ebenso wie der Mythos der linearen Zeit. Ein Same, der unendliche Möglichkeiten birgt und in unendlichen Variationen erblüht, da jede Blüte bereits Samen neuer Blüten in sich birgt, durch immer neue Liebesbeziehungen zwischen den Elementen, Kräften usw....

Durchdringst du den Spiegel des Minds, siehst du dich als Ausdruck einer unendlichen Vielfalt, einzigartig durch die Art deiner "Reise", die keine ist und dennoch dich prägt, weil du solange an sie geglaubt hast...und in all der Einzigartigkeit sind wir essenziell eins als Bewusstsein des Selbst, und aus der einen Kraft, die Liebe ist, in die Einzigartigkeit "geboren" ...Doch erschliesst sich dies nur dem, der sich in dieser Liebe erkennt, der sich selbst im Urgrund allen Seins erkennt. So ein Wesen sieht Schöpfer und Schöpfung als untrennbar und eins, ebenso wie ich und du..es kennt weder Angst noch Tod..denn nur die Illusion der Unverbundenheit hat die Angst, den Zwei-fel und den Tod im Erleben hervorgebracht. Tod ist nicht gegeben..da ist nur Leben..ewiges Leben -erblühend aus dem Jetzt ins Jetzt jetzt!

Am Ende noch ein bisschen Poesie;-)

I)So höre denn und staune,
denn aus dem stillen Raume
ertönt der Ruf an dich,
dich ewig zu verbinden
mit deinem eigenen Ich.
In Liebe zu erforschen,
was dir scheint so fernes
gibt kein Du,
es gibt kein Ich,
die Wahrheit ruht im Kern.

II)Der Weg führt nach innen,
vom Innern heraus,
du bist in ihm und er in dir.
Der Weg kann dich niemals verlieren,
und du kannst ihm nicht entfliehen.
Der Weg bist du.

III)
Die Liebe lässt dich fliegen
Sie hebt dich hoch empor
Am "Ende" dieser "Reise"
steht ein grosses Tor
Dahinter das Geheimnis
verborgen vor der Welt
Das Auge sieht sich selber,
wenn man den Schlüssel kennt.

In Liebe und Verbundenheit
(c) Lile an Eden♥
Möge der Text und das Video Deiner Er-Innerung dienlich sein
Für alle, die´s noch nicht kennen: Das Geheimnis:
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
  • Seite:
  • 1
Ladezeit der Seite: 0.122 Sekunden