sehr müde von diesem Tag, begann ich zu räuchern und setzte mich hin, einfach nur die Stille geniessend und mit Wesen dieses Kreises mich verbindend und mit der Kraft des goldenen Drachens , die sich mit dem Kindesfeuer in mir verband..und sofort spürte ich wie mein Herz schneller und lauter zu schlagen begann wie ein Vögelchen, das zu fliegen beginnt...und dieser Herzenspuls wurde sehr stark fühlbar und breitete sich in den ganzen Körper aus..die Frequenzen in mir , um mich wurden immer höher, feiner und doch unendlcih sanft, wie sanfte Wogen die mich umspülten und durchfluteten in goldenem, mondweissen Licht...ich kann es nur so poetisch schreiben, weil das ganze Erleben so unendlich zart, leicht und hochschwingend war...und ich sass plötzlich an einem Feuer ..da waren auch andere...und ein Drache schien zu flüstern: ich nähre das Herzensfeuer in euch...dies ist ein erbauliches Feuer , kein verzehrendes, es ist ein Leuchten und der Weg in eine andere Wirklichkeit...und immer noch war ich ein einziges Fluten, so unendlich leicht und doch so in mir geborgen und mit allem verbunden...ich sah einen Mann mit einem Bärenfell und Kopf auch am Feuer sitzen und als ich ihn ansah quasi den Mensch im Bärenfell und wie ihm der Bärenkopf nach hinten auf die Schulter fiel..bemerkte ich dass ich eine Frau war, ein bisschen wie eine Indianerin und doch mit langen blonden Haaren, sehr grazil und gleichzeitig war ich eine Gazelle, so wie der Mann Mann war und Bär zugleich...da waren noch andere, die ums Feuer sassen , doch meine Aufmerksamkeit war nun völlig davon konsumiert, eine Gazelle zu sein, das Fell war sehr hell, fast weiss und ich trank von einem kristallklaren Bach und da war eine lieblich sanfte Ebene..ein Wasserfall auch und ein Adler ..ich sah auch den Bären wieder und eine Möwe...egal was ich sah...den Adler, das Gras, die Möwe...den Baum der ewig hoch in den Himmel ragte..ich war sie auch, bzw spürte ich ihr Erleben als das , was sie waren....und alles war von einer goldenlichtenen Lieblichkeit...und es war so weit in mir und so inniglich zugleich..und meine Aufmerksamkeit war nun ganz bei dieser Energie, bei diesem zärtlichen Strom, der jede Zelle durchströmte, zum Schwingen brachte und da war so viel Leben in mir..nicht jene Aufgeregtheit des Tunmüssens oder wollens, sondern einfach vibrierendes, leuchtendes Leben...und so liess ich diese Energie bewusst diesen Körper durchströmen, den ich jetzt habe, in dieser Welt, in dieser Zeit, an diesem Ort , an dem ich die Meditation begonnen hatte...und das ganze war mir wie ein Versprechen..ein Versprechen das nach Heilung schmeckte, nach unendlicher Liebe und Freiheit duftete und mehr als alles ein Zeugnis des Mitgefühls und seiner schier unendlichen Kraft der Verbundenheit mit und in allem...und ich erinnerte mich an ein Land, in dem ich schon mehrmals war...und seine Essenz..es heisst für mich ti-wa-nua-na-ki..das eine Licht, das hinter den Bergen entspringt..